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Grundlagen

Im Fernverkehr gleitet der Personenzug über die Autobahnen …

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Die Anbindung an den Öffentlichen Personen- fernverkehr (ÖPVF) erfolgt an Hochbahn-stationen über der Autobahn. Das ermöglicht einen fließenden Übergang zwischen den unterschiedlichen Verkehrsmitteln ohne nennenswerten Zeitverlust.

Ein System zeitlich dicht aufeinander folgender Bahnen und Shuttles ermöglicht eine bequeme Weiterfahrt, wobei die Fahrtzeit individuell genutzt werden kann. An einer dem Reiseziel nächstgelegenen Station stehen Angebote für die Weiterbeförderung bereit. Hierzu eignen sich insbesondere „Minimobile“, die kosten- und raumsparend neben den konventionellen Möglichkeiten des ÖPNV (Taxi, Bus, Bahn) ein attraktives Angebot für die individuelle Weiterfahrt zum jeweiligen Zielort bieten.

… im Nahverkehr ergänzen Shuttle den Betrieb.

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Für kurze Distanzen (ÖPNV) eignet sich insbesondere der Shuttle-Betrieb. Eine spezielle Weichenkonstruktion erlaubt hier die Kombination von ÖPNV und ÖPFV. Ein weiterer Vorteil, auf langen Strecken über der Stadt zu fahren und nicht im Dunkeln unter der Erde, liegt auf der Hand: Fahrgäste erleben ihre Stadt aus hervorragender Position, Orientierungen fallen leichter als im Untergrund.

Das allgemeine Wohlbefinden als wesent-licher Garant für die Akzeptanz spricht dabei für sich. Die vorbeiziehende Landschaft beziehungsweise der Stadtraum kann unein-geschränkt betrachtet werden – zugege-benermaßen nur zu einer Seite; auf der Rück-fahrt wird dieser Mangel aber ausgeglichen. Über kurze Rampen ist ein Abtauchen für eine Weiterfahrt als U-Bahn ebenfalls möglich.

Selbstverständlich ist das System auch für den Gütertransport geeignet.

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Hauptursache der kontinuierlich zunehmenden Staus auf den Autobahnen ist der Gütertransport mittels LKWs. Eine direkte Verlagerung von Containern und Europaletten von der Straße auf die Schiene des PCM könnte Verkehrsprobleme auf unkomplizierte Art lösen und gleichzeitig die Kosten der Spediteure senken. Auch aus ökologischer Sicht sind Alternativen zum LKW-Transport notwendig und geboten.

Die Anbindung an bereits bestehende Systeme der Güterbeförderung, aber auch gekoppelt an innovative Lösungen, wie beispielsweise an das CargoCap-Prinzip, (z. Zt. in der Entwicklung, Prof. Stein, Ruhr-Unversität Bochum), oder das RailCab-System (Prof. Lückel, Neue Bahntechnik Paderborn), ließe sich umsetzen.