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Referenzstrecke im Ruhrgebiet

Zum Verkehrssystem „MetroNetz“

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In den Jahren 2000-2003 wurde in Nordrhein-Westfalen der Bau einer Referenzstrecke für ein schnelles Regionalverkehrsnetz diskutiert. Mit Hilfe staatlicher Finanzmittel wurde der Einsatz des „kleinen Bruders des Transrapid“, der Metrorapid, in dem geplanten „MetroNetz“ geprüft.

Ziel des Vorhabens war, die Städte und Flughäfen des Ballungszentrums Ruhrgebiet ökonomisch rentabel, verkehrspolitisch sinnvoll, für die Fahrgäste bequem und schnell und nicht zuletzt umweltschonend miteinander zu verbinden.

Auf ökologischer Ebene wurden folgende Voraussetzungen angeführt:

  • Keine Abgasemission entlang der Strecke
  • geringe Erschütterung und Lärmbelastung
  • Nutzung vorhandener Eisenbahntrassen
  • Günstiger Energieverbrauch, evtl. durch innovative Magnettechnik

Ökologische Alternative - People Carge Mover

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Die im Zuge dieser Prüfung analysierten Verkehrssysteme, allen voran der Metrorapid, konnten die gestellten Anforderungen nicht erfüllen. Deshalb wurde am bestehenden verkehrstechnisch problematischen  Zustand nichts geändert. Neue Bestrebungen dieser Art zur Lösung der Problematik werden derzeit nicht angegangen.

Würde im Nachhinein das Verkehrssystem PCM den gestellten Bedingungen entsprechen?

In ökologischer Hinsicht erfüllt der PCM die Voraussetzungen.

Die geplante Trassenführung könnte fast ausschließlich über dem Mittelstreifen bestehender Autobahnen realisiert werden.

Verkehrstechnische Alternative - People Cargo Mover

Eine schnelle Verbindung der Städte des Ruhrgebiets entlang einer Ringtrasse sollte im 10-Minuten-Takt gewährleistet werden - weiterhin eine hohe Kapazität und eine großes Sitzplatzangebot.

Die Flexibilität und Möglichkeit zur Netzbildung sollte mit einem Minimum an Umsteige-zwängen in Einklang gebracht werden.

Dabei sollte ein kurzer Reaisierungszeitraum und der Ausbau in Einzelabschnitten schnellstmöglich zur Rentabiltät des Systems beitragen. Die Forderung nach Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit scheint allzu selbstverständlich.

Nach diesen Maßgaben, aber auch unter Einbeziehung anderer Aspekte, könnte das PCM-System geprüft werden. Anstelle der sog. „Langstatortechnik“, wie beim Transrapid, könnte hier das umgekehrte Prinzip, die „Kurzstatortechnik“, auf seine Verwendbarkeit hin untersucht werden.

Im Ergebnis könnten Schwächen des Metrorapid vom PCM kompensiert werden, wobei insbesondere die Trassenführung neue Möglichkeiten bietet.

Der Entwurf einer (zunächst virtuellen) Referenzstrecke könnte Klarheit über die Vorteile des PCM verschaffen.