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Fazit

Zusammenfassung

Bei dem vorgeschlagenen Konzept für eine „Hochgeschwindigkeitsbahn im Öffentlichen-Personen-Fern-Verkehr“ geht es darum, eine Lösung für ein sicheres, zuverlässiges und kostengünstiges Verkehrssystem zu entwickeln. Dabei werden die Vorteile des Individualverkehrs zwischen Privat-PKW, Hochgeschwindigkeitsbahn und dem Park & Ride – System genutzt. Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h gelten hier als noch angemessen.

Die vorgeschlagene Trassenführung entlang des Mittelstreifens von Bundesfernstraßen ist in zweifacher Weise günstig: Zum einen spart diese Lösung Kosten, zum anderen kann der psychologische Effekt der schnellen Fortbewegung den staugeplagten PKW-Fahrern eine Umgewöhnung erleichtern – zumal, da in einem modernen Transportmittel einfache Büroarbeiten gleichzeitig erledigt werden können.

Bei der Auswahl der Antriebs- und Beförderungstechnik wird zunächst die konventionelle Pneu-Reifen-Technik vor-geschlagen. Prinzipiell kommt hierfür auch die Magnet -Antriebstechnik in Frage, sofern diese technisch und wirtschaftlich die bessere Lösung ist.

Es wird angestrebt, etablierte Techniken mit innovativen Aspekten zu kombinieren.

Aktueller Stand

Der Stand der bisherigen Arbeiten ist in diesem Zwischenbericht zur laufenden FuE-Arbeit (Hochbahn/People-Cargo-Mover) zusammengefasst. In dieser ersten Stufe wurden die vielfältigen Anwendungs-möglichkeiten anschaulich vorentworfen. Ein Überblick kann via Internet gewonnen werden. Unter den u.g. Lit.-Angaben sind Auszüge aus den bisherigen Ergebnissen veröffentlicht.

Bisher wurden wesentliche Bereiche für die Entwicklung eines neuen Verkehrskonzeptes angesprochen - von der Anbindung an bestehende Transportsysteme über den Bau und Aufbau der Trasse und der Transportmodule bis hin zur Inneneinrichtung des Personenzuges und der Bahnhöfe.

Sämtliche Arbeiten wurden zwei- und dreidimensional visualisiert. Neben den Präsentationen, welche mit zahlreichem Bildmaterial das Verständnis fördern, wurden Filmsequenzen erstellt. Diese komplettieren bei Vorträgen und Ausstellungen das Gesamtkonzept.

Nächste Schritte

Ein Team von Ingenieuren verschiedener Fachrichtungen hat die Grundlagen erarbeitet, welche nun durch Spezialisten in den betreffenden Gebieten weiter analysiert und konkretisiert werden sollen.

Vornehmlich ist zunächst die Technik des Antriebes zu klären:
Sollten Radpneus bzw. Stahlräder favorisiert werden, müssen Studien über die Dimensionierung der Räder vorgenommen werden. Hierbei soll der Antrieb über Elektromotore erfolgen, welche für den PCM entwickelt werden müssen.

Die Umsetzung der Magnetschwebetechnik auf das vorgestellte Verkehrssystem soll ebenfalls geprüft werden. Dies insbesondere unter dem Aspekt, ob hier die Kurzstator-Technik angewendet werden kann.

Die technischen Aspekte der Weiche sowie der Längs- und Querneigung sollen abhängig von der Antriebsart weitergehend untersucht werden.

Durch die angestrebte Kooperation mit führenden Unternehmen, in denen über viele Jahrzehnte wertvolles Wissen entwickelt und erprobt wurde, soll die Synergie aus unterschiedlichen Wissensdisziplinen auf neue Ziele anwendungsorientiert fokussiert werden.

Fachveröffentlichungen

a) Deutsches IngenieurBlatt, Nov. 2001.
b) Shuttles op hoog Spoor, Land+Water, mei 2001, Nr.5, jaargang 41.