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Freivorbau-Verfahren

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Wesentliches Kriterium der Baukosten für Verkehrswege ist der Grunderwerb. Dieser Anteil kann hier quasi aus der Rechnung entfallen. Das setzt voraus, dass die Mittel-streifen von Bundesfernstraßen als Allgemeingut behördlicherseits kostenlos zur weiteren Verfügung gestellt werden, um im so genannten Freivorbau-Verfahren die Konstruk-tion aus nahezu wartungsfreiem Stahlbeton zu erstellen.

Als Basisstation zu Ver- und Entsorgung der Baustellen dienen die zukünftigen Zwischen-stationen. Von dort aus kann in beide Richtungen in wiederkehrenden Arbeitstakten gebaut werden. Die bereits fertig erstellten Trassen-Elemente werden dabei für den An- und Abtransport von Personal, Geräten und Material verwendet.

Mit dem Fortschreiten der Baustelle werden gleichzeitig die Stahl-Leitplanken entfernt und durch moderne, widerstandsfähige Betonschwellen mit dazwischen liegender Erdfüllung ersetzt.

Das vorgeschlagene Bauverfahren orientiert sich an dem bekannten System für den so genannten Freivorbau von Brücken. Dabei ist das Verfahren so zu entwickeln, dass es weitgehend ohne Störungen des darunter fließenden Straßenverkehrs funktioniert.
 

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