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Antrieb

Radpneus

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Bei der Auswahl der Antriebs- und Beförderungstechnik stehen zur Zeit noch die modernen hochleistungsfähigen Rad-Pneus im Vordergrund der Überlegungen. Gegenüber dem „gestrigen“ Rad-Schiene-System und der vielleicht „zukünftigen“ Magnet-Schwebe-Technik besitzen heutige hoch entwickelte Rad-Pneus zahlreiche Vorzüge.

Im vorliegenden Fall sind daher zunächst (noch) bevorzugt profillose Reifen mit geringem Rollwiderstand vorgesehen, die auf einbetonierten Flach-Stahl-Profilen zu einer geräuscharmen Fortbewegung beitragen. Der Antrieb erfolgt über Elektromotore.

Im Zuge der Planung ergaben sich ungefähre Radabmessungen. Unter Beibehaltung der Grundkonstruktionen soll geprüft werden, ob Radpneus angewendet werden können und wie diese dimensioniert sein müssen.
 

Stahlräder

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Eine zusätzliche elastische Schicht zwischen Stahlbeton und Flachstahl kann als Geräuschdämmung vorgesehen werden.

Sollte sich diese Variante als die günstigste herausstellen, werden der fein justierbare Flachstahl der Trasse und die Antriebsräder ähnlich aufeinander abgestimmt werden wie beim „herkömmlichen“ Rad-Schiene-System“.
 

  

Magnetschwebetechnik

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Aufgrund der vorgegebenen Trassierungselemente (Gerade, Klothoide, Kreisbogen) entlang des Mittelstreifens der Autobahnen, sind die Entwurfsgeschwindigkeiten auf vE < = 200 km/h begrenzt. Neben der konventionellen Rad-Schiene-Technik soll deshalb für diesen (unteren) Geschwindig-keitsbereich auch die prinzipielle Anwendung der so genannten „Kurzstator-Technik“ überprüft werden. Gegenüber der Antriebstechnik im Transrapid mit Langstator-Linearantrieb, für Geschwindigkeiten bis zu 500 km/h, kommen solche über dem Mittelstreifen von Autobahnen nicht in Betracht.

Dennoch steckt sehr viel „Know How“ in dem anfänglich entwickelten Linearantrieb mit Kurzstator. Nach ersten Schätzungen, ließen sich die Module des PCM mit der Magnettechnik ähnlich wie mit den Rädern an der Trasse halten und fortbewegen. Jedoch müssten Modifikationen an der Trasse vorgesehen werden, wenn dies wie beim Transrapid vorwiegend mit anziehenden Magneten erfolgen soll.